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Jobs dank Elektroautos Drucken E-Mail

Die Entwicklung und Wartung von Hybridmotoren bringt neue Herausforderungen für die klassischen Berufsbilder der Branche.Wie Hybrid-Autos und E-Mobilität die Joblandschaft in der Automobilbranche verändern
Laut einer Prognose von Continental wird im Jahr 2025 jeder fünfte Neuwagen mit Hybrid-Antrieb ausgestattet sein. Ungefähr die Hälfte davon sollen Fahrzeuge mit der 48-Volt-Technologie, sogenannte Mild-Hybriden, entfallen. Die ersten Fahrzeuge dieser Serie sollen bereits 2016 in Europa an den Start gehen, heißt es in einem Artikel der Automobilwoche.

 
Hersteller wie BMW, Mercedes und Audi haben für die kommenden Jahre eine verstärkte Entwicklung im Bereich der E-Mobilität angekündigt und damit auch mehrere hundert neue Arbeitsplätze allein in Deutschland geschaffen. Auf der IAA 2015 stellten zahlreiche Hersteller wieder einige Hybrid-Komponenten vor sowie Konzeptfahrzeuge. Die Entwicklung ist also noch längst nicht abgeschlossen und bietet auch für die Zukunft attraktive Berufsfelder in verschiedenen Sparten.

Neue Herausforderungen für Werkstätten und Automobilhersteller
Die zunehmende Verbreitung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen stellt sowohl Werkstätten als auch Produktionsstätten vor neue Herausforderungen, bietet aber auch eine Menge Chancen für den Fachkräfte-Nachwuchs. Für die Entwicklung und Herstellung der Hybrid- und Elektrofahrzeuge werden geschulte Mitarbeiter benötigt und auch bereits fertig ausgebildete Kräfte profitieren von Zusatzzertifikaten im Bereich der Elektromotoren. Ein Szenario des Forschungsprojekts "ELAB - Auswirkungen der Elektrifizierung des Antriebsstrangs auf Beschäftigung und Standortumgebung" prognostiziert einen Mitarbeiterzuwachs von etwa 20 Prozent bei den Automobilherstellern.

 
Ein großer Teil der neuen Stellen ist vor allem für Absolventen aus der Elektrotechnik und IT interessant, denn für die immer komplizierter werdenden Prozessketten sind Spezialisten gefragt. Besonders in puncto elektronische Bauteile werden die meisten Innovationen erzielt. So arbeiten die Hersteller nach wie vor daran, die Leistungsfähigkeit der Hochvoltspeicher zu verbessern. Die Automobilbranche ist ein begehrter Arbeitgeber, denn die Arbeitsplätze gelten als sicher, gut bezahlt und spannend mit guten Aufstiegschancen. Insbesondere die großen Autohersteller bieten auch zusätzliche Boni wie etwa flexible Arbeitszeiten, was sie für Bewerber besonders attraktiv macht.

zhd-statisik.de


Neue Ausbildungsverordnungen, um mit der Branche Schritt zu halten
Doch nicht nur für die Entwicklung, auch für die Wartung der Fahrzeuge werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Der Beruf des Kfz-Mechatronikers ist eine Verschmelzung der beiden Bereiche Kfz-Elektrik und Kfz-Mechanik. Nach wie vor gehört das Berufsbild zu den am meisten verbreiteten und bekanntesten Berufen im Handwerk und jedes Jahr beginnen beinahe 60.000 Lehrlinge eine Ausbildung in diesem Bereich. Ein Blick in die Jobbörse von stepstone.de zeigt, die Berufsaussichten für Mechatroniker sind nach wie vor gut und werden es auch in Zukunft bleiben.
 
Quelle: zhd-statisik.de

Der Wandel des Berufsbildes ist noch lange nicht abgeschlossen, denn wo Lehrlinge früher vor allem mechanische Handgriffe ausführen mussten, ist heute überdies Verständnis für Elektrotechnik und Computer gefragt. In immer mehr Fahrzeugen findet sich eine Vielzahl an Sensoren, Steuergeräten und Leitungen und für die Fehleranalyse wird ein Computer an die Bordelektronik angeschlossen. Mit der steigenden Komplexität steigen auch die Anforderungen an die Bewerber für diesen Ausbildungsberuf, doch auch das Berufsbild selbst muss sich stetig weiterentwickeln.
Um mit den sich wandelnden Anforderungen mithalten zu können, wurde 2013 die Ausbildungsordnung für Kfz-Mechatroniker überarbeitet, sodass sie inzwischen nicht mehr nur vier, sondern fünf Schwerpunkte beinhaltet:

  • Personenkraftwagentechnik
  • Nutzfahrzeugtechnik
  • Motorradtechnik
  • System- und Hochvolttechnik
  • Karosserietechnik


Immer komplexer - und auch gefährlich
Insbesondere die letzten beiden Punkte sind vermehrt auf Elektro- und Hybridfahrzeuge ausgerichtet. Von Komplexitätsgrad der verwendeten Baugruppen rangieren Autos heute nur knapp hinter einem Verkehrsflugzeug. Im Bereich der System- und Hochvolttechnik geht es nicht zuletzt auch um Sicherheitsaspekte, denn die Arbeit an Elektro- und Hybridmotoren bedeutet das Hantieren mit hohen Spannungen von bis zu 1.000 Volt im Falle eines Fehlers. Auch wenn Hersteller angeben, dass ihre Fahrzeuge eigensicher gebaut sind, so gelten bei derart hohen Spannungen höchste Sicherheitsmaßnahmen, und die Auszubildenden müssen drei der Sicherheitsregeln aus der Elektrotechnik beherrschen - das Freischalten, das Sichern gegen Wiedereinschalten und die Spannungsfreiheit. Mit den sich wandelnden Technologien kommen auf Kfz-Mechatroniker viele neue Anforderungen zu
Mitarbeiter, für die solche Aspekte noch nicht zum Ausbildungsinhalt gehörten, müssen entsprechend nachgeschult werden, was die Betriebe Zeit und Geld kostet, sich aber in der Zukunft lohnt. Im Rahmen einer Hochvolt-Prüfung lernen Auszubildende und Mitarbeiter neben Kenntnissen im Bereich der Elektronik auch verschiedene Gefahren im Umgang mit Elektrizität kennen und ebenso Erste Hilfe-Maßnahmen. Eine solche Zusatzqualifikation verschafft Facharbeitern eine Basisqualifikation im Bereich der Elektrotechnik und vermittelt die notwendige Sicherheit im Umgang mit Elektro- und Hybridmotoren.

Zukunftsfähig bleiben durch Nachwuchsförderung
Durch die Modernisierung der Ausbildung will die Branche nicht nur dem steigenden Bedarf gerecht werden, sondern auch einen Trend gegen die Akademisierung setzen, denn hier wird in den kommenden Jahren andernfalls eine große Facharbeiter-Lücke befürchtet, wenn das Berufsbild nicht attraktiv gestaltet wird.
Ein Kompromiss für jene, die schnell aufsteigen möchten, bietet ein dualer Studiengang, den die Carl-Benz-Schule Gaggenau und die Steinbeis Business Academy in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Karlsruhe entwickelt haben. Hier bekommen Auszubildende die Möglichkeit, zunächst eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker zu absolvieren, anschließend eine Prüfung zum Kfz-Meister abzulegen und schließlich einen Bachelor of Arts zu bekommen. Derart vielseitige Ausbildungsangebote machen das Berufsbild attraktiv auch für jene, die ein Studium anstreben, zumal hier auch eine Ausbildungsvergütung lockt.



 

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