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Braucht ein Hybridauto Spezialreifen? Drucken E-Mail

Vor dieser Frage stehen viele Autofahrer, die ein Hybrid, - oder Elektroauto fahren. Eingangs muss betont werden, dass Hybride- und Elektrofahrzeuge problemlos mit konventionellen Reifen betrieben werden können, jedoch derart bereift, nicht das zur Verfügung stehende Sparpotenzial optimal ausschöpfen. Durch den Einsatz von Spezialreifen mit dem richtigen Reifendruck kann nämlich die Reichweite dieser Fahrzeugtypen beträchtlich erhöht werden.

Der Kraftstoff beziehungsweise Energieverbrauch sowie die resultierenden Schadstoffemissionen hängen maßgeblich von folgenden Komponenten ab:

- Strömungswiderstand
- Fahrzeuggewicht
- Reifengewicht
- Rollwiderstand der Reifen/Pneus
- Luftdruck in den Reifen
- Profilausbildung der Reifen
- Drehmoment

Reifenhersteller wie Michelin und Continental haben bereits Reifen entwickelt, die den speziellen Anforderungen bezüglich Luftwiderstand, Rollwiderstand und Gewicht, gerecht werden. Weitere und weiterführende Forschungen sind in Auftrag und werden die vorhandenen Spezialreifen optimieren, bzw. das Sortiment erweitern. Gängige Reifenanbieter (auch online) haben die Produkte von Continental und Co. schon lange in Ihrem Sortiment, da der Trend auch unter Autofahrern vermehrt hin zu umweltschonenden Alternativen geht. Nicht umsonst wird auch die Gummimischung der Pneus optimiert und vermehrt auf biologisch abbaubare Substanzen gesetzt - auch damit Katastrophen wie diese hier nicht mehr passieren.

Nicht zuletzt dank der relativ geringen Höchstgeschwindigkeiten, die ein Elektroauto erzielt (ca. 130 km/h, der Trend geht jedoch nach oben), ist es den Reifenherstellern möglich Spezialreifen zu entwickeln, die schmaler und höher sind als konventionelle Reifen. Die Seitenwände/Flanken dieser Reifen sind so konstruiert, dass sie beim Ein,- und Ausfedern nur wenig Energie verbrauchen. Eine weitere Besonderheit stellt das Profil dar, es beschränkt sich auf Längsrillen. Durch den Wegfall von Querrillen im Profil erzeugen die Reifen nur sehr geringe Laufgeräusche, was speziell bei Elektroautos ohne Motorgeräusch wichtig ist, um einen angenehmen Fahrkomfort zu gewährleisten. Der Rollwiderstand eines Reifens, der während der Fahrt durch das Abrollen und Verformen der Reifen entsteht, ist bei den Pneus besonders niedrig, was der Reichweite und dem Verbrauch positiv entgegen kommt. Aufgabe der Reifenhersteller ist es, die Spezialreifen derart zu bauen, dass sie trotz aller Vorteile für den Hybrid- oder Elektrobetrieb, die gleichen Sicherheitsaspekte aufweisen, wie ein konventioneller Reifen.
 
Wie funktionieren die Pneus?
Der von Michelin entwickelte "active wheel" ist ein Rad mit Leichtlaufbereifung, in dessen Felge sich ein Antriebsmotor, die Stoßdämpfereinheit und die Bremsen befinden. Dieses sogenannte Radnabenkonzept eröffnet den Designern neue Dimensionen. Der Raum für Motorblock, Kurbelgehäuse und Getriebe wird nicht mehr benötigt und ist frei für Batterien, Treibstofftanks oder Gepäck. Vorteil des active wheels ist, dass speziell beim Anfahren weniger Energie benötigt wird, da Rad selbst die Beschleunigung vorantreibt (mehr zur Funktionsweise hier auf YouTube).

Continental setzt auf den "eContact" Reifen. Der außergewöhnlich schmale und hohe Reifen hat, durch die spezielle Rillenprofilierung, einen bis zu 30 % geringeren Rollwiderstand gegenüber konventionellen Reifen und ist somit ideal für E-Mobile. Die Neuentwicklung von Renault, das E-Mobile Twizy, ist exklusiv mit eContact Reifen, welche die hohen Reichweiten ermöglichen, ausgestattet.

Fazit:
Reifen mit dem richtigen Reifendruck spielen bei der Reichweitenoptimierung von Elektroautos eine maßgebliche Rolle. Das Einsparpotenzial der Antriebsenergie ist besonders hoch. Spezialreifen verringern den Rollwiderstand, Luftwiderstand und den Energieverlust durch die Verformung des Reifens im Fahrbetrieb erheblich und tragen somit zur Erhöhung der Reichweite und zur Reduzierung der Schadstoffemissionen bei.




 


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