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Essence 2009 Drucken E-Mail

Hybridfahrzeug Infinity EssenceMit dem auf dem 79. Genfer Autosalon als Studie vorgestellten Essence feiert Infiniti seine ersten 20 Jahre als Hersteller von Premium-Automobilen, und bietet zugleich einen spannenden Ausblick auf das, was die Kunden in Zukunft von der Edelmarke erwarten können.

Dieses Fahrzeug ist ein Prototyp. Es kann nicht gekauft werden!

 

Innenraum des Infinity EssenceAls 600 PS starkes Coupé mit Benzin/Elektro-Hybridmotor und Hinterradantrieb verkörpert der Essence die Fusion von Design, Technik und Leistung, und spannt damit als Verkörperung der Kernattribute der Marke Infiniti den Bogen von einer einzigartigen Vergangenheit in eine faszinierende Zukunft. Technologieträger und Designstudie in einem, gibt der Essence Einblicke in die technologischen und stilistischen Zukunftsvisionen der Marke Infiniti. Darüber hinaus setzt Infiniti mit dieser Studie seine Leitlinie “Inspired Performance” erstmals für das exklusive Segment der ultraleistungsstarken und ultraluxuriösen Coupés in Szene; und unterstreicht damit seine Position als eine der exklusivsten und dynamischsten Automarken der Welt.  

 

Heckansicht des Essence Zur Verwirklichung der Idee bedurfte es einer klaren Vorstellung vom potenziellen Kundenkreis für dieses Ultra-Luxus-Coupé. Bancon und sein Team machten sich daher daran, ein möglichst genaues Profil des typischen Essence-Besitzers zu entwickeln. Dabei heraus kam das Bild eines kompromisslosen, risikofreudigen 42-Jährigen mit einer Leidenschaft für die schönen Dinge des Lebens - ohne jegliche Zurschaustellung. “Diese Menschen haben Angebertum nicht nötig,” so Bancon. “Als reife und eigenständige Persönlichkeiten denken sie zuerst daran, wie sie sich selbst belohnen können.”


Mit seiner in perfekte Proportionen gegossenen Ästhetik zieht der Essence jeden Autoliebhaber magisch in seinen Bann. Ein Traumauto, wie geschaffen für die Traumstraßen dieser Welt. Wie bei einem Infiniti erwartet, ist die Motorhaube des Essence langgezogen und die Rückpartie kurz. Dies und das fließende Profil zwischen den markanten Vorder- und Hinterradhäusern verleihen dem Essence auf den ersten Blick die Anmutung eines klassischen Sportwagens. Bei genauerem Hinsehen stellt man allerdings fest, dass beim Essence jegliche Retroassoziation fehlt. Die Zeichnung der Seitenfenster verleiht dem Styling eine besonders innovative und markante Note. Das scheinbar auf einem Sims ruhende Fenster steht mit seiner scharfen Linie im Kontrast zum konkaven Schwung der Karosserie darunter. Das Bild von fließendem Wasser vor den scharfen Konturen einer Felsschlucht drängt sich dem Beobachter hier geradezu auf.

 

Hybrid-Antriebsstrang des Infinity Essence

Nicht minder komplex ist die rückwärtige Formgebung, wo an den Hecksäulen nach unten verlaufende konkave “Hutzen” den Blick auf eines der auffälligsten Designdetails lenken: einen C-förmigen Knick an der Hinterkante der Seitenfenster. Mit seiner breiten Edelstahleinfassung verleiht dieses Detail dem Essence selbst im Stand eine stark dynamische Anmutung. Eines der markantesten Details ist das Dekor an den seitlichen Luftschlitzen. Die schlichte Form dieser in Aluminium filigran gearbeiteten Zierteile ist inspiriert von “kanzashi”, einer von japanischen Frauen am Kimono getragenen Spange. Andere Linien und Details erinnern an die breiten Pinselstriche der japanischen Kalligraphie. Der Essence verkörpert somit die gelungene Verschmelzung von kulturellen Stilelementen mit automobiler Ästhetik.

 

Die Frontansicht des Essence wird dominiert von dem für Infiniti typischen doppelbögigen Kühlergrill, dessen Schräge eine vorwärtige Sprungbereitschaft suggeriert. Die Zentrum des Kühlergrills ziert ein beleuchtetes Infiniti-Emblem. Abgerundete Ecken kaschieren den vorderen Überhang, und lassen den Essence kürzer erscheinen als er mit seinen 4,7 Metern tatsächlich ist. Abgesehen von den dezenten Edelstahleinfassungen des Kühlergrills, verzichtet die Frontpartie weitgehend auf Dekorelemente oder Einlässe, auch auf Nebelscheinwerfer. An der Front wie am gesamten Fahrzeug hat man alle überflüssigen Dekorelemente weggelassen, die die Eleganz und Kraft des Gesamtbildes hätten stören können. So ist es nur konsequent, dass anstelle von Türgriffen bündig in die Karosserie eingelassene Druckknöpfe, und statt Rückspiegeln Minikameras an den A-Säulen vorhanden sind. 

 

Die Außenbeleuchtung enthält einige vertraute Elemente aus dem Infiniti-Design-arsenal. Die charakteristischen L-förmigen Frontscheinwerfer schieben sich – oben von einer LED-Lichterreihe abgeschlossen –  spitz zulaufend in die gewölbten Kotflügel hinein. Die als schmal herumgezogenes Leuchtenband gestalteten Heckleuchten überschneiden sich mit der Kofferraumöffnung und schwingen sich um den Spoileransatz, der mit seiner Edelstahleinfassung aus dem Auto heraus zu wachsen scheint.

 

Die Windschutzscheibe geht nahezu nahtlos in ein Glasdach über, das nach hinten zur Kofferraumöffnung abfällt – und damit auch aus dieser Perspektive die Perfektion des Designs darstellt. Die Fahrerkabine für ein perfektes Fahrerauto. Das Essence-Interieur ist minimalistisch, ergonomisch und nur auf den einen Zweck ausgerichtet: der Person am Lenkrad das Gefühl absoluter Kontrolle zu geben. Gleichsam als Gegengewicht dazu herrscht auf der Beifahrerseite eine von Komfort, Ruhe und Eleganz geprägte Atmosphäre der Gastlichkeit, auf die von Japanern – und auch vom Essence – so viel Wert gelegt wird. Die asymmetrische Kabine ist in zwei Bereiche unterteilt. Als Trennelement dient eine massive Konsole, die sich in einem kühnen Aufwärtsschwung mit der Mitte des Armaturenbretts vereinigt. So entstehen zwei sehr unterschiedliche Kokons. Das auf der Fahrerseite ist in Schwarz, und das auf der Beifahrerseite in einem rötlichen Erdfarbton gehalten.


Das unten abgeflachte Sportlenkrad und die Rundinstrumente weisen den Essence als reinrassigen Leistungssportler aus, in dem kein überflüssiger Schnickschnack von der Konzentration auf das Wesentliche ablenkt. Davon zeugen auch die Gestaltung der technisch gehaltenen Displays, des kurzen Schalthebels mit Alukappe und des leuchtend roten Starterknopfs.

 

Derart ins Auto eingebunden, findet der Fahrer auf den gut unterstützenden Sitzen sogleich die perfekte Fahrposition. Das ist ebenso typisch für Infiniti wie die großen Schaltpaddel am Lenkrad und die Analoguhr in der Armaturenbrettmitte. Die Infiniti-Designer sind davon überzeugt, dass Funktionen ihre eigentliche Arbeit am besten im Hintergrund verrichten und nur dann in den Vordergrund treten sollten, wenn man sie braucht. Diese “Hidden-Tech”-Philosophie steht hinter dem Funktionsminimalismus, der die Instrumentierung prägt. Unbehelligt von einer verwirrenden Funktionsvielfalt und Informationsflut können Fahrer und Beifahrer sich im Essence voll und ganz auf das Fahrgeschehen und den Fahrgenuss konzentrieren.

 

Die im Innenraum verwendeten Materialien – Leder, Alcantara, im Stil traditioneller japanischer Lackwaren von Hand bemaltes Holz – schaffen ein ebenso opulentes wie einladendes Ambiente. Die Liebe zum Detail geht sogar soweit, dass die Ledernähte an den Sitzlehnen auf der linken und rechten Seite unterschiedlich ausgeführt sind. Warum das so ist? Weil sich darin die unterschiedliche Art und Weise spiegelt, in der japanische Männer und Frauen ihren Kimono binden. Im Innenraum des Essence herrscht eine Wohlfühlatmosphäre, die wesentlich zum Infiniti-Fahrerlebnis gehört. Für höchste Ansprüche geschaffen, will der Antrieb des Essence das bieten, was man von einem Infiniti erwartet – pures Fahrvergnügen. Nicht nur, dass der Essence diese Erwartung in geradezu atemberaubender Weise erfüllt, er tut es auch mit einem zukunftsweisenden, umweltfreundlichen Hybridantrieb.

 

Mit seinen imposanten 600PS ist der Essence selbst im exklusiven Kreis der superschnellen Autos eine Ausnahmeerscheinung. Derartige Leistungsreserven garantieren höchste Agilität in jeder Situation. Dennoch ist der Essence kein einschüchterndes Kraftpaket. Vielmehr gibt er sich auch in dieser Hinsicht ähnlich kultiviert und dezent wie beim Design – Leistung mit menschlicher Note. Der Hybridantrieb ist eine logische Weiterentwicklung der zukunftsweisenden Umweltinitiativen der Konzernmutter von Infiniti. Die Kombination eines Benzinmotors mit einem Elektromotor ermöglicht Kraft gepaart mit Effizienz, und hohe Leistung gepaart mit Abgasfreiheit. Beide Motoren können entweder getrennt voneinander oder zusammen als ein “Parallel-” Hybridsystem zum Einsatz kommen. In städtischen Ballungsräumen reicht der abgasfreie Elektromotor dem Essence, um im Verkehr mitzugleiten. Auf Überlandstrecken kann der Essence sein beispielloses Leistungspotenzial ausschöpfen und im “Power Assist” Modus auf die vollen 600PS des kombinierten  Benzin- und Elektromotors zurückgreifen.

 

Anders als bei den meisten anderen Hyridantrieben geben sowohl der V6-Benzinmotor als auch der Elektromotor ihre Leistung ausschließlich an die Hinterräder ab und tragen durch die linearere und agilere Kraftentfaltung zusätzlich zum Fahrvergnügen bei. Unterstützt von zwei Abgasturboladern, leistet der bewährte 3,7-Liter V6-Motor von Infiniti im Essence 440PS und geht dabei dank einer neuen Direkteinspritzung sparsam mit dem Kraftstoff um.

 

Erstmals kommt im Essence der neue 3D-Elektromotor zum Einsatz, der hinsichtlich seiner Baumaße und Leistung eine technische Meisterleistung darstellt. Der extrem schmale, tellerförmige Motor erzeugt das doppelte Drehmoment eines konventionellen Aggregats. Die bei der Konstruktion des Motors eingesetzte 3D-Magnetfeldanalyse ermöglichte die optimale Auslegung der elektromagnetischen Spulen und Dauermagneten. Der im Essence zwischen Benzinmotor und Getriebe angeordnete E-Motor erzeugt 160PS, und bezieht seine Energie von einem kompakten Lithium-Ionen-Akku im Kofferraum. Da der 3D-Motor für die Energieabgabe und –rückgewinnung ausgelegt ist, bleibt der Akku stets aufgeladen.

 

Für die optimale Energienutzung unter allen erdenklichen Fahrbedingungen sorgen zwei getrennte Kupplungen, welche die Motoren bedarfsabhängig zuschalten. Der bei diesem System mögliche Wegfall eines Drehmomentwandlers trägt ebenfalls zur Agilität und Fahrfreude bei. Als global operierende Marke sieht Infiniti es als seine Aufgabe an, die Sicherheit seiner Fahrzeuge durch den Einsatz modernster Sicherheitstechnologien ständig zu verbessern. Der Essence zeigt einige Sicherheitssysteme der nächsten Generation, die Infinitis auch künftig zu mit den sichersten Autos auf der Straße machen werden. Das Herzstück ist ein “Sicherheitsschild”, mit dem die Infiniti-Ingenieure ihrem Traum von einem aufprallfreien Auto ein großes Stück nähergekommen sind.

 

Zwei in den aktuellen Infiniti-Modellen bereits angebotene Systeme – der Abstandskontroll-Assistent (DCA) und der Spurhalteassistent (LDP) – vereinigen sich mit zwei neuen Systemen – der Seitenaufprall-Vermeidung (SCP) und Heckaufprall-Vermeidung (BCP) – zu einem Rundum-Aufprallschutz. Die Seitenaufprall-Vermeidung (SCP) warnt den Fahrer beim Spurwechsel vor herannahenden Fahrzeugen und hilft durch selektives Abbremsen der Räder eine Kollision verhindern. Entsprechend warnt die Heckaufprall-Vermeidung (BCP) den Fahrer beim Rückwärtsmanöver vor einem Fahrzeug am Heck, und bremst bei Nichtbeachtung der Warnung den Wagen selbsttätig ab. Alle Warnsysteme und präventiven Sicherheitsmerkmale sind dazu da, den Fahrer in intuitiver Weise mit einem Minimum an Intervention zu unterstützen.


Bei der Suche nach der zweckmäßigsten Lösung für die Gepäckbeförderung griffen die Essence-Konstrukteure auf eine Idee aus den Anfangstagen des Automobilbaus zurück. Das Ergebnis ist ebenso praktisch wie edel, und höchst romantisch dazu. Kam es doch so zur Wiederbelebung der historischen Verbindung zwischen einem Autobauer und einer der bekanntesten Luxusmarken – Louis Vuitton. Vuitton hat 1908 eine der ersten Luxuslimousinen der berühmten Firma Kellner mit einer individuellen Gepäckkollektion ausgestattet. Dieses Beispiel machte schnell Schule, so dass maßgeschneiderte Vuitton-Koffer gleichsam zur Grundausstattung einiger der berühmtesten Automodelle in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehörten. Die Zusammenarbeit von Infiniti und Vuitton greift diese Idee eines für den Kofferraum eines Autos maßgeschneiderten Reisegepäcks edelster Manufaktur wieder auf. Für den Essence wurden drei stabile Gepäckstücke entwickelt: ein großer Koffer mit zwei passenden schmalen Aktenmappen obenauf. Alle sind aus dem neuen Damier Graphite Gewebe gefertigt und mit elegant integrierten Griffen stilistisch perfekt auf den Essence abgestimmt. Auch High-Tech kommt nicht zu kurz. Mit einem Knopf an der Fernbedienung lässt sich der Kofferraum elektrisch öffnen, woraufhin der Kofferraumboden lautlos zurückgeleitet. So komfortabel kann Be- und Entladen sein. Als eine Hommage an die Tradition tragen die Gepäckstücke sogar die Initialen ihres Besitzers – in diesem Fall die Initialen SN von Shiro Nakamura, des Design Senior Vice Presidenten.


Der Essence entstand im Laufe der letzten 20 Jahre. Genau so lange hat es gedauert, bis die Essenz der Marke – der Kern dessen, wofür der Name Infiniti steht – den derzeitigen Grad an Perfektion erreicht hatte. Die Idee zu Infiniti entstand 1985. Und doch vergingen nochmals vier Jahre, bis im November 1989 das erste Infiniti-Modell in Nordamerika verkauft wurde. Heute ist Infiniti die wachstumsstärkste Premium-Marke in den USA.

 

Gleichwohl ist Infiniti keine rein amerikanische Markt. Vielmehr verkaufen heute über 230 Vertriebspartner in 15 Ländern jährlich 150.000 Fahrzeuge. Das Erfolgsgeheimnis der Marke liegt nicht zuletzt in der “Dynamic Adeyaka” Philosophie, die jedes Infiniti-Modell prägt. Aus der Verbindung von Adeyaka mit der Total Ownership Experience entstehen die drei Säulen, auf denen die Identität von Infiniti ruht: Fahrvergnügen, Gastlichkeit und Unbeschwertheit. Die perfekte Kombination dieser Werte ist der Essence, dessen Premiere auf dem Genfer Autosalon 2009 nicht nur mit dem 20-jährigen Jubiläum der Marke zusammenfällt, sondern diese auch bei ihrer derzeitigen Herausforderung beflügelt: dem Eintritt in den europäischen Markt.

Quelle: Infinity 



 

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